Gesellschaftskritik in Zeiten von Donald Trump

 


Von Christian Jungen, Park City

Nein, das eine atemberaubende Meisterwerk, das Filmgeschichte schreiben wird, habe ich bei meinem dritten Besuch des Sundance Film Festival nicht gesehen. Nie vergessen werde ich aber das Wetter: Sechs Tage lang hat es in Park City fast ununterbrochen geschneit, was zur Folge hatte, das just am ersten Wochenende, als halb Hollywood in town war, der Verkehr zum Erliegen kam. Eine Fahrt von einem Kilometer vom Yarrow Hotel zur riesigen Mehrzweckhalle Eccles (das Fevi von Sundance) kostete mit Uber plötzlich 350 Dollar – amerikanischer Kapitalismus halt. Das Festival hat mit dem Dokumentarfilm „An Inconvenient Sequel“ mit Al Gore und dem Women’s March am Samstag politisch begonnen. Die starke Präsenz der Politik war für Cinéphile ganz angenehm. Denn während der Amtseinweihung von Donald Trump und dem Frauenmarsch fand man in den Kinos bequem Platz, weil viele Amerikaner im Bann des Machtwechsels in Washington standen. Utah, wo 62 Prozent der Bevölkerung Mormonen sind, gehört zwar den „rotesten“ sprich republikanischsten Gliedstaaten der USA, die Filmemacher und das Sundance-Publikum sind aber mehrheitlich „blau“ sprich demokratisch. In den ersten Tagen gab es kaum eine Premiere, bei der nicht ein Filmemacher eine frotzelnde Anspielung auf Trump machte, was das Publikum jeweils mit enthusiastischem Applaus quittierte – ein Ritual der Selbstvergewisserung: Ja, wir sind viele, die finden: Fuck you, Trump!

Cineastisch gesehen war das Festival aber nicht nur politisch. Es dominierten Befindlichkeitsdramen über Hipster, die noch nicht ganz erwachsen sind und Filme, welche den Alltag von Minderheiten, vor allem Schwarzen und Schwulen, reflektierten. Hier sind meine zehn Lieblingsfilme.

 
10. BEATRIZ AT DINNER von Miguel Arteta (Premieres)

Für mich der unausgeglichenste Film des ganzen Festivals und trotzdem einer, der sich in der Erinnerung eingebrannt hat, weil er von einem sehr aktuellen Thema handelt: der sich weitenden Schere zwischen Arm und Reich. Salma Hayek spielt eine ziemlich esoterische Naturheilpraktikerin, die von Ziegen umgeben in einem Vorort von Los Angeles haust. Sie behandelt regelmässig die schwer reiche Cathy (Connie Britton), die in einer riesigen Villa mit Bediensteten lebt. Diese lädt Beatriz nolens volens ein, zum Abendessen mit ihren Freunden zu bleiben, als deren Auto eine Panne hat. So trifft die Mexikanerin Beatriz dann auf den Grossindustriellen Doug Strout (John Lithgow), der eine Art Seelenverwandter von Donald Trump ist. Er redet einem rücksichtslosen Kapitalismus das Wort und zieht über Einwanderer her – und staunt nicht schlecht, als ihm Beatriz, die er zuerst gar nicht bemerkt und dann für eine Bedienstete gehalten hat, zum Entsetzen der Gastgeber verbal zurückgibt. Gerade heute, da das Wort Filterblase die Runde macht, ist dieser Film von brennender Aktualität, weil Regisseur Arteta zwei Welten aufeinanderprallen lässt. „Beatriz at Dinner“ ist eine Reflexion über Klassenunterschiede im heutigen Amerika, wo mexikanische Bedienstete sogar in Haushalten von Demokraten oft abschätzig behandelt werden. 70 Minuten lang war ich im Bann dieses spannenden Films, doch dann lässt Arteta sein Sozialdrama ins Horrorfach und am Ende sogar ins Esoterische kippen, was zwar ärgerlich ist, aber doch nicht reicht, um den positiven Eindruck zu ruinieren. Salma Hayek zeigt hier die beste Leistung ihrer Karriere – und spielt vielleicht ein wenig die Rolle ihres Lebens: Die in Hollywood auf lispelnde Latinas abonnierte Mexikanerin ist ja im realen Leben mit dem milliardenschweren französischen Unternehmer François-Henri Pinault verheiratet. 

      

 
9. MARJORIE PRIME von Michael Almereyda (Premieres)

Dieser Film wirft eine moralische Frage auf, die viele von uns im Laufe ihres Lebens einmal beantworten werden müssen: Will man einen Verstorbenen via Hologramm ins Leben zurückholen? Die Kinder der 86-jährigen Marjorie (Lois Smith) haben ihrer Mutter einen Diener in der Gestalt ihres verstorbenen Gatten (Jon Hamm) zur Seite gestellt. Er leistet ihr Gesellschaft, lässt sie in alten Zeiten schwelgen, kann aber nicht zupacken und zum Beispiel ein Glas aufheben, das auf den Boden gefallen ist. Dass er bloss eine Projektion ist, merkt man als Zuschauer erst nach etwa 40 Minuten. Der Film beginnt als dialoglastiges Kammerspiel, weitet sich aber zur Reflexion übers Familienleben, als Marjories Tochter Tess (Geena Davis) und ihr Mann (Tim Robbins) für ein paar Tage zu Besuch kommen. Ein gediegenes, aber auch etwas statisches Drama, das existenzielle Fragen aufwirft und ein Wiedersehen mit Schauspielern beschert, die man gerne öfters auf der Leinwand sähe.

     

 
8. MENASHE von Joshua Z. Weinstein (Next)

Dieses von wahren Begebenheiten inspirierte Drama spielt in der ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde von Brooklyn und ist ganz auf Jiddisch gesprochen, das man als deutschsprachiger Zuschauer problemlos versteht. Menashe (Menashe Lustig) ist Witwer und arbeitet in einem koscheren Supermarkt, um sich und seinen Sohn über Wasser zu halten. Seinem Bruder und dem Rabbi ihrer Gemeinde ist das ein Dorn im Auge. Denn laut Thora darf ein Jude nicht allein bleiben, sondern sollte wieder heiraten. Der zwar streng gläubige, aber etwas nachlässige Menashe will aber alleine bleiben, worauf ihm das Sorgerecht für seinen Sohn entzogen wird. Der Film gibt Einblick in Alltag und Riten der Orthodoxen, deren Milieu von starken Hierarchien geprägt ist. Man merkt, dass Regisseur Joshua Z. Weinstein gewissermassen von innen heraus erzählt: Er benennt zwar die Konflikte, bleibt aber sowohl Menashe als auch den Sittenwächtern gegenüber nachsichtig. Erstaunlich ist, wie hermetisch das Milieu der chassidischen Juden ist: Bis auf zwei hispanische Hilfsarbeiter im koscheren Supermarkt hat Menashe keinen Kontakt mit Andersgläubigen. Ein starker Film, der ein Festival-Darling werden wird.

   

 
7. MUDBOUND von Dee Rees (Premieres)

Dies ist der Film, der dieses Jahr in Sundance den grössten Hype verursachte. Die lesbische Afroamerikanerin Dee Rees („Pariah“) hat Millary Jordans gleichnamigen Roman sehr klassisch adaptiert. Sie erzählt vom schwierigen Zusammenleben von Schwarz und Weiss in den Südstaaten: Bei einem Dorf in Mississippi kauft der weisse Clan der McAllens ein Haus, das in der Nähe der Hütte der schwarzen Sklaven der Jacksons liegt. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, werden der weisse Henrie (Garrett Hedlund) und der schwarze Ronson (Jason Mitchell) eingezogen und kämpfen in Europa. GI Ronson wird in Belgien als Kriegsheld gefeiert, hat sogar eine weisse Freundin. Aber zurück in den USA wird er wieder wie der letzte Dreck behandelt. Der Pater familias der McAllens verbietet ihm sogar, ein Geschäft durch den Haupteingang zu verlassen. Dee Rees erzählt behutsam und detailreich, man hat stellenweise das Gefühl, im Kino geradezu zu hören, wie sie in der Vorlage blättert. Für mich hat der Film aber erst an Spannung und Intensität gewonnen, als die Jungs aus dem Krieg zurückkehren und der Ku-Klux-Klan sein Unwesen zu treiben beginnt. Die meisten amerikanischen Kritiker gerieten ins Delirieren, das Wort Oscar kam fast in jeder Besprechung vor. Ich bin nicht so begeistert: „Mudbound“ ist ein solider, etwas akademischer Film, der einen Sog entwickelt, aber angesichts der drastischen Ereignisse, die er verhandelt, doch zu wenig emotional ist und einen als Zuschauer auf kontemplativer Distanz hält. Ich glaube nicht, dass dieses von Netflix gekaufte Drama 2018 den Oscar als bester Film gewinnen wird.

  

 
6. THE HERO von Bratt Haley (U. S. Dramatic)

Der Film beginnt grossartig: Wir hören aus dem Off die tief sonore Stimme eines Mannes, der eine Barbecue-Sauce anpreist. Sie gehört dem alternden Countrysänger Lee Hayden (Sam Elliott), der gerade einen Werbespot aufnimmt. Konzerte gibt er keine mehr, oft verbringt er seine Tage bei seinem Agenten mit Kiffen. Doch dann schneit ihm das Schicksal nochmals eine scharfe Maus ins Haus: Aus Gründen, die das Drehbuch nicht nachvollziehbar macht, verliebt sich die knapp 40-jährige Stand-Up-Comedian Charlotte (Laura Prepon) in Lee und begleitet ihn zu einer Ehrung, wo die beiden auf Drogen viel Spass haben. Dank einer völlig überdrehten Dankesrede wird Lee auf Twitter zum Star. «The Hero» ist eine melancholische, von feiner Ironie durchzogene Charakterstudie über einen alternden Star, der nochmals zurück ins Leben findet. Stellenweise erinnert sie an «Crazy Heart» mit Jeff Bridges. 

   

 

5. PATTI CAKE$ von Geremy Jasper (U. S. Dramatic)

Dieser Film hat das Eccles zum Kochen gebracht und von allen Filmen, die ich gesehen habe, am meisten Applaus erhalten. Geremy Japers taucht in seinem Spielfilmerstling tief ins White-Trash-Milieu von New Jersey ein, wo die fettleibige Patricia (Danielle MacDonald) von einer Karriere als Rapperin träumt. Sie verdingt sich als Kellnerin in einem Catering-Unternehmen und macht am Feierabend Musik mit einem Inder namens Jheri (Siddharth Dhananjay), der in einer Apotheke arbeitet. Wie durch höhere Fügung darf sie eines Tages in der Villa ihres Rap-Idols O-Z (Sahr Ngaujah) arbeiten, dem sie mit einem grünen Drink eine Demoversion ihres ersten Albums serviert, worauf der Arrogante darauf seine Zigarre ausdrückt und sie zum Teufel schickt. Trotzdem lässt sich Patricia nicht unterkriegen, spannt mit einem schwarzen Satanisten und ihrer Oma zusammen und stürmt schliesslich als Killa P, a. k. a. Patti Cake$ die Charts. Der Film ist ein Crowd-Pleaser, der mit seinem Multikulti-Cast dem Zeitgeist entspricht. Er markiert den Durchbruch der Wuchtbrumme Danielle MacDonald, deren Figur und Schauspiel an den Durchbruch von Gabourey Sidibe (was die wohl heute macht?) in «Precious» von 2009 erinnert. Fox Searchlight hat den Bieterkampf um das Feelgood-Movie gewonnen und sich die Kinorechte für 10,5 Millionen Dollar gesichert. Hoffentlich wird der Film auch in der Schweiz zu sehen sein.

 

4. WHERE IS KYRA von Andrew Dosunmu (Premieres)

Dieser Film des Afroamerikaners Andrew Dosunmu ist ein Sozialdrama, das wie ein Kunstfilm inszeniert ist. Michelle Pfeiffer verkörpert die etwa 50-jährige Kyra, die nach dem Tod ihrer Mutter ums Überleben kämpft. Weil sie keinen Job findet, gibt sie sich auf der Bank mit Sonnenbrille und tief ins Gesicht gezogenem Hut als die Verstorbene aus, um so deren Pension weiter zu beziehen. Als sie sich in den Büezer Doug (Kiefer Sutherland) verliebt, versucht der sie zur Vernunft zu bringen. Dosunmu evoziert eine schwermütige Stimmung. Kyra hält sich meist in Innenräumen auf, die der Regisseur in schummriges Licht und in grün-bräunliche Farbtöne taucht. Die Marginalisierung der Titelheldin betont er dadurch, dass er sie oft am Bildrand placiert. Der Film entwickelt einen starken Sog, was auch dem eindringlichen Spiel (der leider ziemlich gelifteten) Michelle Pfeiffer zu verdanken ist, die hier zum ersten Mal seit vier Jahren wieder auf der Leinwand zu bewundern ist. «Where Is Kyra» ist wunderbar komponiert, aber natürlich das Gegenteil von einem Feel-Good-Movie. Als hätte es noch einen Beweis dafür gebraucht, wie mainstream-verdorben selbst das Publikum in der Indie-Wiege Sundance mittlerweile ist, sagte mir eine Frau an der Bus-Station: «I hated that movie, it’s so weird».

    

  
3. CROWN HEIGHTS von Matt Ruskin (U. S. Dramatic)

Dieses Gefängnisdrama war der letzte der 29 Filme, die ich in den neun Tagen in Sundance gesehen habe und es bescherte mir einen starken Festivalschluss. Eigentlich hatte ich ja ein Ticket für die Gala-Premiere von «The Incredible Jessica James» im Eccles, doch auf dem Weg zum Kino habe ich auf dem iPhone die Reviews in den Trades gelesen, die auf ein 08/15-Befindlichkeits-Flick hindeuteten. Und da ich ohnehin keine Lust mehr hatte, eine halbe Stunde bei minus 10 Grad Schlange zu stehen, ging ich kurzerhand ins Village Cinema, um «Crown Heights» zu schauen. Matt Ruskin erzählt, wie der Afroamerikaner Colin Warner (Lakeith Stanfield), ein Kleinkrimineller aus New York, 1980 zu Unrecht wegen Mordes verurteilt wird, weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Wir folgen ihm als Zuschauer in den Knast, wo er von einer Latino-Gang vermöbelt wird. Derweil sammelt ein Freund draussen Geld, um eine Neubeurteilung des Falls zu erwirken. Doch erst nach über 20 Jahren kommt Warner frei. Der Film basiert auf einem klugen Drehbuch und bleibt spannend von A bis Z. Natürlich hat man das Gefühl, alles schon einmal in anderen Filmen wie «Dead Man Walking» oder «The Green Mile» gesehen zu haben. Doch abgeschmackt wirkt der Thriller nicht. Erschütternd ist nicht nur die wahre Geschichte, sondern auch der am Ende eingeblendete Fakt, dass in den USA 2,3 Millionen Menschen im Gefängnis schmoren – davon schätzungsweise 120 000 zu Unrecht verurteilte. «Crown Heights» ist starker Tobak, einer der wenigen Sundance-Filme mit Chancen auf einen Publikumserfolg in hiesigen Kinos. Er hat verdientermassen den Publikumspreis gewonnen.

 

 
2. LANDLINE von Gillian Robespierre (US Dramatic)

Dieses Befindlichkeitsdrama beginnt beschwingt: In der ersten Einstellung sehen wir, wie sich die gegen einen Baum gelehnte Dana (Jenny Slate) von ihrem Freund Ben (Jay Duplass) von hinten vögeln lässt. So endet für die beiden 1995 das Labor-Day-Weekend im Ferienhaus, bald darauf wollen sie heiraten. Zurück in New York befallen Danna jedoch Zweifel, ob ihr gutmütiger Langweiler, der im Bett am liebsten Magazine liest, der Richtige fürs Leben ist. Überhaupt, die Ehe: Soll man sich für immer binden? Ihr Vater (John Turturro) ist jedenfalls kein gutes Vorbild, denn er hat eine Liebhaberin, wie Danas kleine Schwester (Abby Quinn) herausfindet, die anfängt, mit Drogen zu experimentieren. „Landline“ hat kein grosses Thema, es ist eines dieser typischen Sundance-Flicks, wie sie Richard Linklater und Noah Baumbach beherrschen. Robespierre („Obvious Child“) spiegelt die Befindlichkeit der vier Familienangehörigen, erzählt in Vignetten von den kleinen schmutzigen Geheimnissen, die sie haben. Was den Film von anderen Befindlichkeits-Flicks abhebt, ist einerseits die grossartige Besetzung und andererseits die liebevolle Retro-Ausstattung. Wer in den 1990ern jung war, wird immer wieder „Genauso-war-es“-Momente haben, etwa wenn Dana im Musikgeschäft per Knopfdruck in CD reinhört.

    

 
1. THE NILE HILTON INCIDENT von Tarik Saleh (World Dramatic)

In diesem stimmungsvoll inszenierten Politthriller erzählt der schwedische Regisseur Tarik Saleh, wie während des arabischen Frühlings Vergangenheit und Zukunft in Ägypten aufeinanderprallten und viele Menschen dazwischen verrieben wurden. Im Kairo des Jahres 2011 lernen wir den abgelöschten Cop Noredin kennen. Er raucht zu Hause gerade einen Joint, als das Fernsehen eine Rede von Präsident Hosni Mubarak überträgt, welcher der Polizei für ihren Einsatz gegen Terroristen dankt. Noredin ist Teil des korrupten Systems, steckt Schmiergelder ein und konsumiert Drogen, die er bei Dealern beschlagnahmt hat. Doch dann muss er in einem Mordfall ermitteln: Im Nile Hilton Hotel wurde einer Schlagersängerin die Kehle durchgeschnitten. Offenbar hatte sie zuvor Sex mit einem verheirateten Immobilienhai, der verspricht, Kairo wieder gross zu machen. Die Spur führt direkt ins Zentrum der Macht, Noredins Vorgesetzter will den Fall als Selbstmord der Sängerin ad acta legen. Doch der kleine Cop ermittelt auf eigene Faust weiter und wechselt die Seite – just, als in Kairo die Massendemonstrationen beginnen, die Mubarak zu Fall bringen werden. „The Nile Hilton Incident“ ist ein spannender Thriller, der ein politisches Klima evoziert und bei dem Rhythmus und Form perfekt dem Inhalt entsprechen: Zu Beginn ist er langsam, spielt in dunklen schummrigen Räumen, die Regisseur Saleh in langen Einstellungen einfängt. Der korrupte Cop steht für das lethargische Ägypten. Doch dann erwachen er und das Land, streben nach Wahrheit und der Film wird heller, die Szenen dynamischer. Das Ende ist so düster wie brillant und zeigt, wie viele Drahtzieher des alten Regimes sich durch opportunistisches Anpassen in die neue Zukunft retten konnten. Drehen musste Saleh übrigens in Casablanca, weil die Regierung von Ägypten seiner Crew drei Tage vor Drehbeginn die Arbeitserlaubnis entzog. Hoffentlich bringt ein Schweizer Verleiher den Film bei uns heraus.