«Ich wollte Priester werden» – Martin Scorsese

02. März 2017


Martin Scorsese gilt als Missionar des Kinos. In seinem neuen Film, «Silence», leiden Jesuiten im Japan des 17. Jahrhunderts. Ein Gespräch über Katholizismus, eine Überdosis und Wege aus der Krise. Interview: Andreas Scheiner, Paris

 
Frame: Mr. Scorsese, heute ist Freitag, der 13. Sind Sie abergläubisch?

Martin Scorsese: Könnte sein.

Könnte sein? Sie lachen.

Ihre Frage erwischt mich auf dem falschen Fuss: Ich muss heute noch ein Flugzeug besteigen.

Ist man in der Filmindustrie besonders abergläubisch?

Bestimmt! Bei Theaterleuten soll es aber noch extremer sein. Der Aberglaube, als Ritual verstanden, hat bei der Arbeit an einem Film natürlich einen beruhigenden Aspekt. Wenn ich beim Drehen weiss, dass inmitten des Zirkus meine Kaffeetasse am richtigen Ort steht, dann gibt mir das ein Gefühl von Ordnung. Und es macht den Kopf frei für Kreatives.

Als Kind, heisst es, hätten Sie gleichzeitig das Kino und den Glauben für sich entdeckt. Wie kam es dazu?

Ich litt von Geburt an unter grässlichem Asthma. Meine Eltern wussten gar nicht, was sie mit mir anfangen sollten. Sport konnte man vergessen, ich war auf jedes Staubkorn allergisch. Nur im Kino ging es irgendwie. Schon als ich drei war, nahmen mich die Eltern dorthin mit. Dasselbe in der Kirche. In der Kirche und im Kino konnte ich atmen. 

Was hatten diese Orte gemeinsam?

Vielleicht hatte es mit meinen Asthmamedikamenten zu tun: Normalerweise rattern meine Gedanken unermüdlich, und ich bewege mich hektisch. Doch schon als Kind habe ich gemerkt, wie mir das Kino und die Kirche halfen, mich zu entspannen. Diese beiden Orte gaben mir ein anderes Gefühl für die Zeit. Und sie boten eine Zuflucht vor der Strasse. Die Strassen waren schwierig.

(Martin Scorsese am Set von TAXI DRIVER)

Sie wuchsen in Little Italy in Manhattan auf. Eine fiese Ecke.

Die Kirche zeigte mir eine Welt jenseits der harten Realität links und rechts. Ich war Messdiener, wollte Priester werden. Mit elf lernte ich einen jungen Priester kennen, gut zehn Jahre älter als ich, Italoamerikaner, ein grosser Filmfan. Dieser junge Priester öffnete mir das Tor zur geistigen Welt. Er trug uns Jugendlichen auf, Graham Greene zu lesen, «The Power and the Glory», «The Heart of the Matter», ausserdem «The Memoirs of a Revolutionist» von Dwight Macdonald, dazu Musik und vieles mehr. Und er lehrte uns, Recht und Unrecht zu unterscheiden, lehrte uns, was sich gehört und was sich nicht gehört oder wie wir uns bei Konfrontationen auf der Strasse zu verhalten hätten. Der junge Priester öffnete mir den Verstand und das Herz.

Über welche Filme sprachen Sie mit ihm?

Wir sassen auf den Treppen zum Pfarrhaus und unterhielten uns über Klassiker wie «The Bridge on the River Kwai» oder das Bibelepos «The Robe». Es war 1953, ich bekam die Spätphase des goldenen Zeitalters im Hollywoodkino mit. Aber ich sah auch haufenweise ausländische Filme.

Welche?

Viele französische, und italienische natürlich! Im Fernsehen habe ich schon 1948 Filme von De Sica und Rossellini gesehen, untertitelt für die italienische Gemeinde. Da war ich sechs Jahre alt. 

Als Sechsjähriger haben Sie sich Filme des Neorealismus angeschaut?

Ich erinnere mich, wie meine Familie um mich herum in Tränen aufgelöst war, weil die Leute im Fernsehen dieselbe Sprache sprachen wie sie. Das waren nicht einfach Filmerlebnisse, das war – anders. Tiefer.

Wieso wurde aus Ihnen kein Priester?

Ich habe die dafür notwendigen Kurse nicht bestanden. Ich erschien unpünktlich zur Messe. Ich war mit vierzehn oder fünfzehn wohl einfach zu jung dafür.

Zwanzig Jahre später, 1978: Sie haben ein Filmstudium an der New York University hinter sich, sind 35, haben sich einen Namen gemacht als Regisseur – und liegen plötzlich im Krankenhaus, in kritischem Zustand. Mögen Sie über diese Zeit sprechen? 

Ich hatte drei Filme direkt nacheinander gemacht, die gut aufgenommen wurden. Drei Erfolge. Zugegeben, «Mean Streets» war kein kommerzieller Erfolg, aber bei der Kritik kam er an. Dieser Film war etwas sehr Spezielles. «Alice Doesn’t Live Here Anymore» war dann mehr so ein Hollywoodding, mit Ellen Burstyn, die für ihre Rolle einen Oscar gewann. Aber auch das haute hin.

Robert De Niro in TAXI DRIVER

Und dann war da noch der Film «Taxi Driver».

Mein Freund Brian De Palma hatte mich mit dem Autor Paul Schrader zusammengebracht. Das Drehbuch war toll. Und De Niro war am Start. Trotzdem dachte ich nicht, dass «Taxi Driver» ein Erfolg werden würde. Aber ich wusste: Den Film müssen wir machen, das verzeihen wir uns sonst nicht. Und dann schiffte ich beim nächsten Film, dem Musical «New York, New York», ab. Der Film war eine grosse Pleite. Ich weiss nicht, ob man das heute noch so sieht, aber damals hatten die Leute ihre Meinung gemacht.

Hat der Misserfolg Ihnen arg zugesetzt?

Meine Angst war, dass ich mich nie wieder voll in einen Film würde hineinsteigern können. Ich befürchtete, die Leidenschaft nicht mehr aufzubringen. Also begann ich zu experimentieren. Es geschah ganz bewusst. Ich habe mich gepusht, mich aufgeputscht, dachte nur noch: Mehr! Weiter! Mehr! [Scorsese war damals kokainabhängig, Anm. d. Red.] Viele um mich herum machten mit. Aber sie hatten sich besser im Griff. Und ich hatte stets den Drang, noch einen Schritt weiter zu gehen als die anderen.

Bis Sie eines Tages mit einem Fuss im Grab standen. 

Es war das Wochenende am Tag der Arbeit 1978. Ich war zusammengebrochen, ein Freund brachte mich in die Notaufnahme eines New Yorker Krankenhauses. Ich war überrascht, zu erfahren, dass ich dem Tod nahe sein sollte. Die Ärzte und die Krankenschwestern kümmerten sich rührend um mich. Und De Niro besuchte mich, zweimal sogar. Beim zweiten Mal sagte er: «Machen wir jetzt diesen Film, oder machen wir ihn nicht?»

Szene aus RAGING BULL

Er redete von «Raging Bull»?

Ja. Ich hatte seine Begeisterung für den Stoff über den Boxer Jake LaMotta nicht nachvollziehen können, auch hatte ich gerade keine Lust, mit ihm zu arbeiten. Wir hatten Probleme gehabt bei «New York, New York» – die allerdings ich verschuldet hatte.

Was war das Problem gewesen?

Ich hatte mir zu viel aufgehalst damit, wusste weder ein noch aus, nichts funktionierte. Jedenfalls lag ich flach, hatte keinen Ort, wo ich hätte hingehen können, wusste nur, dass ich aus irgendeinem Grund noch am Leben war. Da kam De Niro und wollte unbedingt «Raging Bull» machen. Dann, auf einen Schlag, hatte ich das Gefühl, den Zugang zum Stoff gefunden zu haben. Ich konnte es nicht ausdrücken, aber intuitiv hatte ich mich darin wiedererkannt. Einige Zeit später bekam ich ein gemaltes Porträt Jake LaMottas geschenkt, darauf stand: «Jake fought like he didn’t deserve to live.» [«Jake kämpfte, als hätte er nicht verdient zu leben.», Red.] Genau dieses Selbstzerstörerische an ihm hatte mich angesprochen. «Gut», sagte ich zu De Niro, «machen wir den Film!»

Führte «Raging Bull» Sie zurück auf den rechten Weg?

Im Film kommt die Figur am Ende mit sich ins Reine. Doch ich war noch nicht ganz so weit. Erst 1983 habe ich es geschafft, als ich «The Last Temptation of Christ» in Angriff nahm. Der Film sollte zwar damals noch nicht zustande kommen, trotzdem war 1983 für mich ein sehr wichtiges Jahr.

Inwiefern?

Ich war nicht mehr willkommen in Hollywood, stand wieder auf Feld Nummer eins. «Wie geht Filmemachen nochmal?», habe ich mich gefragt. Ich musste loskommen von den grossen Budgets und herausfinden, ob ich die Leidenschaft noch in mir trug. Und diesen Beweis habe ich für mich mit «The Last Temptation of Christ» erbracht – zumindest im Kopf – und mit «Gangs of New York».

Die Buchrechte zu «Gangs of New York» hatten Sie schon 1979 erworben. Wieso dauerte es so lange, den Film zu realisieren?

Das Budget war schlicht zu hoch gewesen, besonders nach 1980 und «Heaven’s Gate» von Michael Cimino.

Szene aus GANGS OF NEW YORK

Das war ein epochaler Flop.

Ja, und er riss das Studio United Artists mit ins Verderben. Ich war damals bei United Artists, «Raging Bull» kam zehn Tage vor «Heaven’s Gate» in die Kinos – und ging mit unter. Das war der Genickbruch gewesen. Ende. Aus. Erst 1990 gelang mir mit «Goodfellas» der Befreiungsschlag. Davor, all die Jahre über, hatte ich ständig mit der Frage gerungen, ob ich es wirklich noch in mir habe, Filme zu machen.

Sie wussten doch, dass Sie es können!

Kraft gegeben hat mir, wenn überhaupt, nur ein einziger meiner Filme: die Konzertdokumentation «The Last Waltz» (1978) über die kanadische Rockband The Band. Ihre Musik! Ihr Look! Wir haben den Film immer und immer wieder vorgeführt, haben auch den Rohschnitt gezeigt, das Publikum kam in Scharen, Wim Wenders war bei jeder einzelnen Vorführung dabei! Der Film berührte die Leute, alle haben immer nur geweint, verrückt war das.

Sprechen wir über Ihren neuen Film, «Silence». Die Entstehungsgeschichte geht weit zurück: ins Jahr 1989.

Ich hatte gerade «Goodfellas» abgedreht, fünfzehn Tage später als geplant. Die Studiobosse tobten. Gleichzeitig wartete in Japan Akira Kurosawa auf mich, damals 79jährig. Kurosawa und ich hatten uns einmal getroffen, und offensichtlich erinnerte ich ihn an Vincent van Gogh, denn als er für seinen Episodenfilm «Dreams» jemanden für die Rolle van Goghs suchte, dachte er an mich. Er schrieb Francis Ford Coppola, ob es wohl okay sei, mich anzufragen, und Francis antwortete: «Klar, Marty macht das schon!» Während wir «Goodfellas» drehten, habe ich dann Zeilen gebüffelt. Ich bin ja kein Schauspieler. Jedenfalls hatte Kurosawa seinen Film längst im Kasten, nur meine Szenen fehlten noch, ich flog also direkt vom «Goodfellas»Set nach Japan, wo ich einen Shinkansen bestieg, einen japanischen Hochgeschwindigkeitszug, und von Tokio nach Kyoto fuhr. Und auf ebendieser Reise las ich dann ein Buch zu Ende, das mir Paul Moore, der damalige Erzbischof der Episkopalkirche in New York, nach einer Vorführung von «Last Temptation of Christ» empfohlen hatte.

Der Film «The Last Temptation of Christ», den sie 1988 realisieren konnten, trieb konservative Christen zur Weissglut, weil Jesus in einer Traumsequenz Sex mit Maria Magdalena hat. Es kam zu gewalttätigen Protesten, auf ein Kino wurde sogar ein Brandanschlag verübt.

Wir hatten im Vorfeld eine Sondervorführung für religiöse Gruppen organisiert, die sich schon prophylaktisch aufgeregt hatten. Nach dem Screening trafen wir uns im kleinen Rahmen zum Abendessen, da kam Erzbischof Moore zu mir und sagte: «Mir haben Ihre Ideen gefallen, und ich möchte Ihnen ein Buch ans Herz legen.» Zwei Tage später lag das Buch in der Post, es handelte sich um «Silence» des japanischen Autors Sh?saku End?. Und als ich das Buch dann ausgerechnet in Japan las, war mir sofort klar: «Das will ich verfilmen!»

Weshalb?

Vielleicht, weil mich seit meiner Kindheit, seit ich dem jungen Priester in meiner Nachbarschaft begegnete, die Frage umtreibt: «Wie überwindet man sein Ego, all seinen Stolz, und schafft es, sich nur um die Gemeinde zu kümmern?» Darum geht es im Kern von «Silence». Die Frage treibt die Hauptfigur, den Jesuiten, um, der trotz Lebensgefahr nach Japan reist, wo die Christen verfolgt und unter Folter zur Apostasie, zur Abwendung von ihrem Glauben, gezwungen werden.

Robert De Niro in CASINO

26 Jahre vergingen, bis der Film realisiert werden konnte. Warum?

Anfangs wusste ich nicht, wie ich den Stoff anpacken sollte. In einem ersten Drehbuchentwurf kamen der Drehbuchautor Jay Cocks und ich nur bis in die Hälfte. Wir drangen nicht bis zum Kern des Stoffs vor. Dann kamen andere Filme dazwischen. Zuerst «The Age of Innocence», schliesslich schuldete ich Universal noch einen Film und musste «Casino» machen, nachher «Kundun».

Mit welchen anderen Widrigkeiten hatten Sie zu kämpfen?

Vor allem gab es unendliche Streitigkeiten um die Buchrechte – ein gordischer Knoten juristischer Probleme. Immer wieder unternahm ich Anläufe. An der Oscar-Verleihung 2003 lagen Jay Cocks und ich uns in den Armen [Cocks schrieb das Drehbuch zu «Gangs of New York», Anm. d. Red.], ich holte tief Luft und sagte zu Jay: «Okay, gut gemacht. Und jetzt ‹Silence›!» Beide lachten wir laut los.

Aber erneut vergingen Jahre. Und dann, zwei Wochen bevor Sie mit dem Dreh loslegen konnten, passierte bei den Aufbauarbeiten auch noch ein schrecklicher Unfall, bei dem ein Bauarbeiter starb.

Ich sass in meinem Hotelzimmer und arbeitete, während im Studio in Taipeh das Set aufgebaut wurde. Eine externe Firma kam, um die Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen. Doch ausgerechnet während die vier oder fünf Leute das Set prüften, brach eine Decke ein, und ein Mann kam ums Leben.

Sie müssen gedacht haben: «Dieses Projekt ist verflucht!»

Zuerst kommen Sie mir mit Freitag, dem 13., und nun mit Flüchen. Jetzt hören Sie mir aber auf damit!

Szene aus SILENCE

War «Silence» die schwierigste Produktion Ihrer Karriere?

Ich weiss nicht, ob es die schwierigste Produktion war. Ich würde auf jeden Fall sagen: Es war die beschwerlichste.

Was meinen Sie mit «die beschwerlichste»?

Physisch und emotional ging der Dreh an die Substanz: das viele Bergsteigen in Taiwan, die Wetterkapriolen, Krankheiten, nicht zu reden von den Erdbeben. Nur «Gangs of New York» war ähnlich kräfteraubend. Aber da war es eher ein Kampf, die Kontrolle über den Film nicht zu verlieren.

Wegen Produzent Harvey Weinstein, des Kontrollfreaks?

Auch, ja. Aber anderes kam hinzu, vor allem war das Drehbuch nicht rechtzeitig fertig. Die Leute denken immer, Harvey sei ein böser Oger, ein Unhold oder so etwas. Aber in Wahrheit konnte ich einfach nicht aufhören zu filmen, und da sah Harvey halt die Kosten aus dem Ruder laufen. Es ist vollkommen verständlich, dass er mir im Nacken sass und die ganze Zeit fragte: «Marty, nimmt das denn nie ein Ende?» Aber im Nachhinein war es ein grossartiger Kampf. «Silence» war anders. Richtig hart. Ja, man kann schon sagen: «Silence» war der härteste Film meiner Karriere.

Ihr eigenes Leben gäbe auch einen tollen Film her: Kindheit im Katholizismus, kometenhafter Aufstieg, Depressionen, dem Tod nahe, das Comeback . . .

Haha, darauf können Sie lange warten!

Schade! De Niro könnte Sie spielen, oder DiCaprio . . .

Es müsste ein Jüngerer sein, aber ich kann mir niemanden vorstellen. Ich bin ein Relikt aus einer vergangenen Zeit.
    

Martin Scorsese

1942 als Sohn eines Textilarbeiters geboren, wuchs der von Asthma Geplagte in Queens und in Little Italy auf. Er wollte Priester werden, flog aber von der Jesuitenschule. Geblieben ist ihm der Glaube an das reinigende Blutbad. 1965 schloss er sein Filmstudium an der New York University ab. Sein Spielfilm «Alice Doesn’t Live Here Anymore» (1974) brachte den Durchbruch. Scorsese ist mit Filmproduzentin Helen Morris verheiratet. Es ist seine fünfte Ehe. Das Paar hat eine Tochter und lebt in New York.

 

Die wichtigsten Filme von Martin Scorsese

Mean Streets (1973)
Little Italy, 1960er Jahre: Gangster Charlie (Keitel) rutscht immer tiefer ins Verderben. Scorseses erster Mafiafilm.

Taxi Driver (1976)
Taxifahrer Travis Bickle (De Niro) will das Gute und schafft das Böse. Das Drama machte die 13-jährige Jodie Foster zum Star. Palme d’Or in Cannes, vier Oscar-Nominationen.

The Last Waltz (1978)
Die Rockband The Band gibt am 25. 11. 1976 ihr Abschiedskonzert, Scorsese filmt. Drei Oscar-Nominationen: für Schnitt, Musik, Dokumentarfilm.

Raging Bull (1980) 
In Schwarz-Weiss gedrehtes Boxerdrama, das in vielen Film-Bestenlisten weit oben rangiert. Wieder kämpft sich ein Mann aus einem rauen Milieu hoch – und fällt tief. Zwei Oscars, einer an Hauptdarsteller Robert De Niro. 

The King of Comedy (1982) 
Von den Kritikern hoch gelobt, an der Kinokasse ein Flop: Komödie um einen obsessiven Möchtegern-Komiker (De Niro), der traurigen Ruhm erlangt. Mit Komiker Jerry Lewis.

 
The Last Temptation of Christ (1988)
Das Drama um den zweifelnden, sexuell begehrenden Jesus löste unter konservativen Christen Proteste aus.

Goodfellas (1990)
Mafiafilm Nr. 2 beginnt im Brooklyn der 1950er Jahre und handelt von Aufstieg und Fall des Mobsters Ray Liotta. Sechs Oscar-Nominationen.

Cape Fear (1991)
Psychothriller über einen Vergewaltiger (De Niro), der sich an seinem Pflichtverteidiger (Nick Nolte) rächen will.

 
The Age of Innocence (1993)
Verfilmung von Edith Whartons Roman über die heuchlerische New Yorker Upperclass. Fünf Oscar-Nominationen, ein Oscar.

Casino (1995)
Mafiafilm Nr. 3 spielt im Las Vegas der 1970er Jahre. Zum achten Mal drehte Scorsese mit De Niro.

Gangs of New York (2002)
Macht, Ehre, Vergeltung: Im New York Mitte des 19. Jahrhunderts herrscht ein brutaler Bandenkrieg. Zehn Oscar-Nominationen.


The Departed (2006)
Jack Nicholson als irischer Mafia- Boss, Matt Damon als Maulwurf, Leonardo DiCaprio als Undercover- Agent. Für Mafiafilm Nr. 4 bekam Scorsese den bisher einzigen Oscar für die beste Regie.

Shutter Island (2010)
Jahr: 1954. Story: Ein US-Marshal (DiCaprio) ermittelt in einer psychiatrischen Anstalt auf einer Insel und wird von Albträumen heimgesucht. Mischung aus Psychothriller und Film noir.

 
Boardwalk Empire (2010)
Scorseses erste TV-Serie (für HBO) spielt während der Prohibition in den USA. Die erste Episode kostete 18 Millionen Dollar.

Hugo (2011)
3-D-Werk nach einem Kinderroman. Die Hommage ans Kino wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet.

The Wolf of Wall Street (2013)
Kokain, Kohle und Callgirls: Am Beispiel des Brokers Jordan Belfort zeigt der Regisseur den Kapitalismus der späten Achtziger.

SILENCE startet am 2. März in den Kinos 

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